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Einreichung des Films „BRUCH”
Ein friedlicher Alltag verwandelt sich in Sekunden in Angst, Flucht und tiefgreifende Veränderungen im Leben innerhalb eines Jahres. Nach monatelangem Aufenthalt in einem Keller zieht ein junges Mädchen in ein neues Land, wo sie versucht, dem Leben wieder einen Sinn zu geben. Über einen langen Zeitraum hinweg begegnet sie vielen Herausforderungen in einer Umgebung, in der alles fremd ist.
Empfohlenes Mindestalter zum Zuschauen: 14 Jahre
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Laudatio für den Film „BRUCH”
Eine knappe Minute folgen wir einem ausgelassenen jungen Paar. Dann bricht die Grausamkeit des Krieges in ihr Leben ein. Kein gesichertes Wohnen mehr, keine Nahrung, keine normalen Beziehungen. Der Tod des Jungen kommt, er macht keinen Sinn, hat keinen Grund. Aber das Leben der jungen Frau geht weiter, und als sich eine Chance für die Flucht ergibt, lässt sie alles zurück. Nach Fremdheit beginnt Schritt für Schritt eine Normalität, die allerdings kein Fundament hat. Alle Beziehungen werden unterlegt sein von der Erfahrung des unvorhersehbaren radikalen Verlustes.
Wie lässt sich so ein gewaltiges Thema filmisch darstellen? Die Filmemacher:innen arbeiten mit Licht beziehungsweise mit Dunkelheit, sie arbeiten mit Bewegungen einer verzweifelt suchenden Kamera, die kaum weiß, was und wo sie suchen soll. Sie verzichten weitgehend auf den Versuch einer dramatischen Darstellung, was ebenso wie die eher sachliche Stimme der Erzählerin die brutale Aussage des Films verstärkt. Die Inszenierung nutzt „Lost Places“ so geschickt als Bildhintergründe, die zeigen, wie Krieg unsere Lebenswelt zerstört, dass die Einblendungen des Kanal13 aus dem tatsächlichen Kriegsgebiet fast überflüssig werden. Perspektiven, Schnitte, Ausblendungen von Menschen … Es ließen sich noch viele filmische Mittel aufzählen, die zum Gelingen dieses Werks beitragen.
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