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Einreichung des Films „HerStory”
In dem Film HerStory, der in Griechenland spielt, wird die Geschichte einer jungen Frau erzählt, die Opfer einer Vergewaltigung wird. Das patriarchalische Polizeirevier verweigert die Verantwortung des Täters und lässt sie hilflos zurück. Sie durchlebt verschiedene Phasen, darunter auch Depressionen, die größtenteils dem Trauermodell nach Elisabeth Kübler-Ross (Psychiaterin und Sterbeforscherin) entsprechen. Zuletzt findet sie ohne Unterstützung der zuständigen Institutionen zurück zur innerer Stärke.
Empfohlenes Mindestalter zum Zuschauen: 14 Jahre
Film auf DOS Media anschauen
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Laudatio für den Film „HerStory”
Zu Beginn des Films sitzt ein junges Mädchen bei der Polizei. Der Raum ist ruhig, fast nüchtern. Doch die Fragen, die gestellt werden, verunsichern sie zunehmend. War sie allein? Was hatte sie an? Fragen, die eigentlich der Aufklärung dienen sollten, schaffen eine Atmosphäre, in der sich das Opfer rechtfertigen muss.
Der Film springt zurück in die Nacht zuvor. Die Kamera wackelt, verfolgt unsichere, schnelle Schritte. Man spürt förmlich die Angst und Orientierungslosigkeit der jungen Frau.
Sie versucht, das Geschehene zu verleugnen. Vor dem Spiegel wischt sie hastig den Lippenstift ab, will sich selbst überzeugen, dass nichts passiert sei. Eine Freundin ruft sie an, doch sie reagiert gereizt und abweisend. Überschriften zeigen uns die Phasen ihres Rückzugs. Erst später kann sie einer Freundin berichten, was passiert ist, und das macht ihr Mut. Am Ende kehrt der Film zur Anfangsszene zurück. Wieder sitzt sie bei der Polizei, doch diesmal ist sie nicht allein. Neben ihr sitzt eine Frau, die sie unterstützt. Auch ihre Haltung hat sich verändert.
Für die sensible und zugleich klare filmische Umsetzung dieses schwierigen Themas erhält die Filmgruppe der Deutschen Schule Thessaloniki den Preis des Bayerischen Philologenverbands.
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